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Was bedeutet heute Feminismus?

100 Jahre Frauenwahlrecht, MeToo-Debatte, gleicher Lohne für gleiche Arbeit – „Frauenthemen“ unterschiedlichster Art beschäftigen uns heute täglich, egal in welchem Alter. „Was bedeutet heute Feminismus?“ – mit dieser Ausstellung in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Leverkusen und der Familienbildungsstätte gehen wir dieser Frage nach. Carolin Brener vom Frauennotruf hielt dazu einen Vortrag, den sie nachlesen können.
Vortrag Wer braucht Feminismus heute final (PDF-Dokument)

 

 

Leserbrief zu „Dachprojekt“ am Busbahnhof

Das futuristische Dach – lange geplant und noch nicht realisiert – soll deutlich teurer werden als veranschlagt – um mehr als 80 Prozent. In Zeiten knapper Kassen muss die Stadt Leverkusen jeden Cent dreimal umdrehen.  Marode Schultoiletten, Einsparungen im Kulturbereich, bröckelnde Straßen – viele Bürgerinnen sind erbost über die Mehrausgaben. Der Vorstand des Frauenrings hat sich jetzt in einem Leserbrief geäußert. Lesen Sie ihn hier nach: Kostenexplosion

 

Frauenringsfrauen 2018 stehen fest

Er ist immer ein besonderer Tag für den Deutschen Frauenring – der 8. Oktober. Vor fast 70 Jahren, am 8. Oktober 1949, wurde der Deutsche Frauenring im niedersächsischen Bad Pyrmont gegründet. Den Gründungstag verbindet der Frauenring mit der Ehrung von engagierten Frauen, die sich mit hervorragenden Leistungen für die Gleichstellung einsetzen.
In diesem Jahr werden Professor Dr. Silke Ruth Laskowski und Christa Weigl-Schneider geehrt. Die beiden Frauen haben 2014 das Aktionsbündnis Parité gegründet und fordern eine paritätische Teilhabe von Frauen und Männern in den Volksvertretungen. Alle Parteien sollen verpflichtet werden, ihre Kandidatenlisten paritätisch, also zu 50 Prozent mit Frauen zu besetzen.
In einem ersten Schritten haben Professor Dr. Silke Ruth Laskowski und Christa Weigl-Schneider vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof Klage gegen die aktuellen Wahlgesetze eingereicht. Der DFR.Bundesverband unterstützt die Klage. Einige DFR-Frauen sind Mitklägerinnen. Bitte unterzeichnen Sie die Online-Petition https://www.change.org/p/50prozent-frauen-in-den-parlamenten und stärken Sie unser Anliegen.
Noch länger mussten unsere Schweizer Nachbarinnen warten. 1971 konnten sie erstmals wählen und sich aktiv und passiv an politischen Prozessen beteiligen. Dazu zeigen wir am Mittwoch, 18. April den Kinofilm „Die göttliche Ordnung“ im Kommunalen Kino, Forum. Und erst 1990 konnten die Frauen im Schweizer Kanton Appenzell wählen.
Informationen zu dem Vortrag und dem Kinofilm finden Sie hier: Termine
„100 Jahre Frauenwahlrecht. Ziel erreicht – und wie weiter?

Demokratie ohne Frauenwahlrecht – geht gar nicht
Im November 1918 erhielten die Frauen in Deutschland das aktive und passive
Wahlrecht. Was verbinden Frauen 100 Jahre später mit diesem hart erkämpften Erfolg?
Eine Veranstaltung zwischen Vortrag, Lesung und Talk – hoch interessant und zugleich
unterhaltsam
Referentin: Dr. Isabell Rohner, Autorin und Literaturwissenschaftlerin
Gabriele John, Leiterin des Leverkusener Stadtarchivs, wird auf bekannte und weniger bekannte Kommunalpolitikerinnen seit 1919 zurückblicken.

Sonntag, 15. April 2018
Ort: Kunstverein im Schloss Morsbroich
Uhrzeit: 11:00 Uhr Come together, 11:30 Uhr Vortrag und Austausch
Eintritt: 10 Euro (incl. einem Getränk)
Die Veranstaltung findet in der Reihe „Frauen gestalten ihre Stadt“ statt. Beteiligt sind das Frauenbüro der Stadt Leverkuse und das Katholische Bildungswerk
Gäste sind willkommen

Pressemitteilung zum Weltfrauentag 2018

Der 8. März ist für alle Aktivisten und Aktivistinnen, aber auch darüber hinaus ein Tag, an dem informiert, darüber nachgedacht und etwas getan wird. Wir denken an alle starken Frauen*, die mutig genug sind aufzustehen, zu reden und aktiv für die Rechte von Frauen einzutreten. Innerhalb des Verbands ist ein neuer Ausschuss „YoungDFR“ entstanden.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Ausschusses zum Internationalen Frauentag:
Presseerklärung zum Weltfrauentag

Frauenring Leverkusen: Aktionswoche zum Weltfrauentag ab 8. März

Afrikanisches Mädchen. Foto: pixabayIkassoum_kone (C)

Zum diesjährigen Weltfrauentag möchte der Deutsche Frauenring e.V. Ortsring Leverkusen ein sehr ernstes und erschütterndes Thema ins Bewusstsein rücken, das nicht so weit von uns entfernt ist, wie wir vielleicht denken. In Deutschland leben mehr als 58.000 von weiblicher Genitalverstümmlung (Female Genital Mutilation – FGM) betroffene und mindestens 13.000 gefährdete Mädchen und Frauen. Europaweit sind es mindestens 500.000 Mädchen und Frauen. Es ist ein Anliegen dieser Aktionswoche, auf vielfältige Weise zu informieren und sensibilisieren, um den gemeinsamen Kampf für ein Ende dieses Gewaltakts voranzutreiben. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen der Aktionswoche finden Sie im Terminkalender.

Neujahrsempfang mit vielen Gästen

May und Maisaa im Gespräch.
Mehr als 50 Gäste aus Politik und Verwaltung sowie Mitglieder nahmen am Neujahrsempfang des Deutschen Frauenrings teil. Roswitha Kneip berichtete über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr und blickte auf Programm des neuen Jahres, das unter dem Motto „100 Jahre Frauenwahlrecht“ steht. Der Deutsche Frauenring, Ortsring Leverkusen, wird daran in Veranstaltungen erinnern. May und Maisaa, zwei syrische Flüchtlingsfrauen, berichteten in einer bewegenden Rede über ihre Ankunft in Deutschland, die ersten Eindrücke und die herzliche Aufnahme. Ihr größter Wunsch hat sich noch nicht erfüllt – Arbeit als Hauswirtschaftslehrerinnen finden. Die Rede können Sie hier nachlesen:
Rede May und Maisaa

Ausstellungsbesuch: „Die Spuren“ von Miroslaw Balka

Foto: Wikicommons I TipFox (c)

Moderne Kunst ist Teil unserer heutigen Kultur und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.  Oft erschließt sie sich nicht von selbst. Der Deutsche Frauenring lädt alle Interessierten ein, mit auf die „Spurensuche“ zu gehen. Wir besuchen die  aktuelle Ausstellung im Schloss Morsbroich „Die Spuren“ von Miroslaw Balka.  Wir laden Interessierte ein zur Führung durch die Ausstellung am 19.Oktober 2017  um 18 Uhr. Vielleicht ist ein kurzer Blick in die aktuelle „Baselitz“-Ausstellung möglich.

Gleichzeitig überreicht der Deutsche Frauenring 900 € an das Museum, den Erlös des Taschenverkaufs am Museumsfest im September 2017. Er ist gedacht als Finanzpolster für die Reparatur des Jeppe-Hein-Brunnens, dessen Düsen schnell verstopfen durch die vielen sandigen Kinderfüße, die den Brunnen lieben und besonders im Sommer durchwaten.