Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2021

Wir diskutieren mit Conny Besser (FDP), Serap Güler (CDU), Karl Lauterbach (SPD) und Nyke Slawik (Grüne). Ihre Ideen für eine lebenswerte Zukunft wollen wir kennenlernen, denn mit unserer Wahl legen wir vertrauensvoll das gesellschaftliche Schicksal in ihre Hände. Es moderieren Eliana Clausius und Daniel Hambüchen. Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind alle Interessierten.

Termin: Donnerstag, 26. August 2021 ab 18:00 Uhr.

Ort: Schlossbühne im Park von Schloss Morsbroich/Museum Morsbroich, Gustav-Heinemann-Straße 80, Leverkusen.

Der „Leverkusener Anzeiger“ berichtete vorab über unsere Veranstaltung: https://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/leverkusener-bundestagskandidaten-frauenverbaende-laden-zur-diskussion-im-schlosspark–38994560

Berliner Erklärung

41 Frauenverbände der Berliner Erklärung fordern die Politik – vor den nächsten Bundestagswahlen – zu entschlossenem Handeln auf.

Ein „weiter so“ soll und darf es nicht geben. Es ist Zeit für Parität, ohne Ausnahmen. Auch der DFR Berlin und der Frauenring Leverkusen fordern:

, , , für alle Frauen ein Leben frei von Gewalt

  • Parität in allen gesellschaftlichen Bereichen
  • gleiche Bezahlung und gleiche Bedingungen in der Arbeitswelt
  • Gleichstellung als Leitprinzip in allen Politikfeldern
  • für alle Frauen ein Leben frei von „Gewalt“.

www.berlinererklaerung.de

Fahrradkurs für Migrantinnen

Ab Juni finden wieder Fahrradkurse für Migrantinnen statt. Der Kurs ist in der Verkehrsschule, Robert-Blum-Straße 33 in Leverkusen-Opladen in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr. Weitere Termine sind am 21. August, 18. September sowie am 16. Oktober 2021. Nach den derzeitigen Richtlinien dürfen nicht mehr als zehn Personen an dem Kurs teilnehmen. Es wird um Anmeldung unter 0214/65948 gebeten. Der Kurs vermittelt keinen Umgang mit motorisierten Zweirädern (Mofa, Pedlec).

Stellungnahme des Frauenrings Leverkusen zu 150 Jahre § 218

Seit 150 Jahren gilt mit dem § 218 des Strafgesetzbuches der Schwangerschaftsabbruch als Straftat gegen das Leben. Es ist an der Zeit, die veraltete und diskriminierende Sichtweise auf Schwangerschaftsabbrüche aufzubrechen, die Behandlung und Versorgung für alle zugänglich zu machen und eine freie und selbstbestimmte Entscheidung zu sichern. 

Auch wenn ein Abbruch mittlerweile unter bestimmten Bedingungen straffrei ist, bleibt er rechtswidrig und erschwert ungewollt Schwangeren den Zugang zu sicherer medizinischer Versorgung. Die Kriminalisierung von Ärzt*innen durch den § 219a StGB gefährdet die Versorgungssicherheit. 

Der Frauenring fordert die im Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) festgehaltenen Empfehlungen zu Schwangerschaftsabbrüchen umzusetzen. Die Vertragsstaaten, auch Deutschland, sollen den Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen sicherstellen und gewährleisten, dass die Eingriffe von der Krankenkasse übernommen werden. 

Zehn Jahre Istanbul-Konvention

Die Istanbul-Konvention ist das wichtigste völkerrechtliche Instrument, um Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt zu bekämpfen und den Betroffenen Schutz und Unterstützung zu bieten. Es untermauert das grundlegende Menschenrecht von Frauen auf ein Leben ohne Gewalt. Deutschland und weitere Mitgliedsstaaten des Europarates haben die Konvention am Tag der Zeichnungsauflegung am 11. Mai 2011 in Istanbul unterzeichnet und in der Folgezeit ratifiziert. Sie haben sich damit verpflichtet, auf allen staatlichen Ebenen Gewalt gegen Frauen zu verhindern. Und dafür engagiert sich auch der Frauenring Leverkusen.

Hilfe für Frauen in Krisensituationen

In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Gewalt gegen Mädchen und Frauen zugenommen. In den Medien wurde wiederholt über diese sehr negative Folge der Pandemie berichtet. Um Frauen und Mädchen in Notsituationen schnell zu helfen, haben wir eine Übersicht über Hilfsmöglichkeiten zusammengestellt. Bitte leiten Sie diese Informationen weiter, falls Sie eine Person in einer Krisenlage kennen.

 

Deutscher Frauenring protestiert gegen Erdogan Verhalten

Der Deutsche Frauenring e.V. bedauert außerordentlich, dass die Türkei aus diesem Völkerrechtsabkommen zum Schutz gegen Gewalt gegen Frauen austritt, denn eigentlich handelt es sich um Selbstverständlichkeiten – Selbstverständlichkeiten, die allerdings auch in anderen Staaten z.B. Russland, Polen, Ungarn und Kroatien angezweifelt werden und auch in Deutschland nur schleppend umgesetzt werden.Der Austritt ist ein verheerender Rückschlag gegen die Menschenrechte, die bekanntlich kein Geschlecht haben. Der Deutsche Frauenring erwartet, dass die deutsche Regierung dagegen spürbare Maßnahmen ergreift und sich wirtschaftliche Unternehmen und international agierende Organisationen anschließen.Es darf nicht bei empörten Worten bleiben.

Den gesamten Text können Sie hier nachlesen: DFR-Stellungnahme zur Aufkündigung der Istanbul Konvention

Frauenringsfrau 2021 ist Dr. phil. Natasha Kelly

Der Deutsche Frauenring e.V. hat Dr. phil. Natasha A. Kelly zur Frauenringsfrau 2021 ernannt. Natasha A. Kelly ist promovierte Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin mit den Forschungsschwerpunkten (Post-) Kolonialismus und Feminismus. Die in London geborene und in Deutschland sozialisierte Autorin, Kuratorin und Dozentin hat an zahlreichen Hochschulen in Deutschland und Österreich u. a. zum Thema Intersektionalität gelehrt und geforscht. 2018 erschien ihr preisgekrönter Film „Millis Erwachen“. Sie veröffentlichte unter anderem die Bücher „Schwarzer Feminismus. Grundlagentexte“ und „Afrokultur“. Im April 2021 kommt ihr neues Buch „Rassismus. Strukturelle Probleme brauchen strukturelle Lösungen“ als Antwort auf die Bewegung Black Lives Matter 2020 heraus.

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